12. SYMPATEX BIKE Festival Willingen powered by NISSAN



Vom 12.-14.06.2009 war es für die Mountainbiker des Döbelner SC 02/90 wieder soweit. Das BIKE-Festival in Willingen im Sauerland stand auf dem Wettkampfplan - und es war auch ein kleines Jubiläum für die Döbelner. Bereits zum 10. mal nahmen sie die rund 450 Kilometer ins Sauerland auf um sich mit den weltbesten Mountainbikern zu messen. Jens Böber und Robert Wallrabe hatten sich bereits seit längerer Zeit angemeldet und waren richtig heiß auf den Wettkampf. Jens Böber, der als Einziger aktiver Fahrer des DSC 02/90 auch alle 10 Reisen mitgemacht hatte, war besonders motiviert.

Die Anreise begann wie jedes Jahr, mit strömenden Regen und herbstlichen Temperaturen. Am Samstag jedoch trauten die Fahrer ihren Augen nicht. Wolkenloser Himmel und steigende Temperaturen. Soetwas war in Willingen äußerst selten zu diesem Zeitpunkt.

In der Starterliste hatten sich Europa- und Weltmeister und sogar ein Olympiasieger der vergangenen Jahre eingetragen. Hochkarätige Aktive, die den Marathon dieses Festivals für sich als Pflicht ansehen. Entsprechend des Reglements können an diesem Wettbewerb sowohl Lizensierte Profis, Hobbyfahrer und Gelegenheitsfahrer starten. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Damit ist jedes Jahr aufs Neue mit gewaltigen Starterfeldern zu rechnen. Auch 2009 waren wieder fast 2000 Mountainbiker aller Altersklassen angereist um sich im Sauerland mit den Besten der Mountainbike Szene zu messen.

Unsere zwei Starter hatten sich viel vorgenommen. Robert Wallrabe war auf die "kleine Runde" mit 51,2 Km bei 1467 Höhenmetern fixiert. Jens Böber dagegen hatte sich den großen Kanten von 125 Km zum Ziel gesetzt, fuhr letztlich jedoch die "mittlere Runde" mit 94,2 Km bei 2759 Höhenmetern. Bereits nach dem Start ging es rund 350 Höhenmeter hinauf zum legendären Hohen Eimberg Kammweg an der Landesgrenze von Hessen und NRW. Mit traumhafter Fernsicht ins Sauerland wurden die Fahrer belohnt ehe sie weiter über den Dommelturm zum Diemelsee und dann zurück zu Start und Ziel nach Willingen fuhren. Bereits diese Runde zeigte Höhenunterschiede zwischen 380 und 800 Meter üNN auf. Die anschließende Weiterfahrt in die zweite Runde ging über Langenberg, Ochsenkreuz, Sternrod und Clemesberg wieder zurück zu Start und Ziel. Hier konnten sich die Fahrer immer wieder neu entscheiden, die nächste Runde zu fahren. Zwischen 7.30 und 8.00 Uhr wurden die Fahrer ins Rennen geschickt. Die Zeitnahme erfolgte fair mit Transpondermessung. Damit wurde für jeden einzelnen Starter seine genaue Fahrzeit ermittelt. 

Robert Wallrabe mit der Startnummer 1180 fuhr in einem Fahrerfeld von insgesamt 894 Fahrern. Im Ziel hieß es im Gesamtklassement nach einer Fahrzeit von

2:52:31,4 Stunden Platz 167 und in seiner Altersklasse Herren mit 488 Startern Platz 123.

Jens Böber, Startnummer 201, hatte es mit einem Starterfeld von insgesamt 358 Fahrern zu tun und belegte nach einer Fahrzeit von 5:01:43,3 Stunden einen ausgezeichneten 55. Platz. In seiner Altersklasse bedeutete das Platz 39 von 168 gewerteten Fahrern.

Wenn man bedenkt, das im Gesamtfahrerfeld die europäische Spitze vertreten war ist diese Platzierung beider Fahrer eine hervorragende Leistung.

Für Jens Böber, der in diesem Jahr wieder die Rocky-Mountain-Serie mitfährt war es das zweite Rennen dieser Serie. Im Juli geht es dann nach Bad Goisern in Österreich und Anfang August zum Finale, das in diesem Jahr erstmals in Seiffen stattfindet.



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