1.August 2008   14.Waldheimer Bergzeitfahren

Der August begann für die Pedaltreter vom DSC mit einem „Klassiker“ in der Region Döbeln. Die Stadt Waldheim und der Döbelner Anzeiger luden ein zum 14. Bergzeitfahren. Natürlich haben sich die Jungs den 1. Freitag im August bereits vorher dick im Kalender angestrichen, es  geht hier ja auch um etwas Präsenz.  Doch gut aussehen alleine ist einem Radsportler nicht genug. Deshalb wurde kurzfristig  noch ein Training wenige Tage zuvor direkt vor Ort angesetzt, was zum einem dem Zweck diente festzustellen, dass der Berg doch ziemlich zäh ist wenn man ihn schnell fährt, und zum anderen dem Setzen einer persönlichen Marke. Da es der großeen Abteilung, (RTF-Spezi Creutz und Lizenz-Floh Eric war mit von der Partie)  nicht möglich war geschlossen das Training zu absolvieren, kam es zur Gruppenbildung , was sich später als psychologische Raffinesse herausstellte, da die gefahrenen  Bestzeiten nur telefonisch ausgetauscht werden konnten und es gegenseitig keinerlei Kontrollen aber jede Menge Spielraum für die Festlegung der Start-und Ziellinie gab. Es wurde also spannend.

Zum Wettkampf waren dann aber alle gleichzeitig da und man fuhr sich auch gemeinsam warm. Der eine etwas mehr der andere etwas weniger. Während Sportfreund Stiewe sich rechtzeitig in die Startaufstellung begab, um das ausgeklügelte Startprozedere nicht durcheinanderzubringen strampelte Kollege Böber munter den Berg rauf und runter. Er, da er in Waldheim noch nie gewonnen hatte, war etwas nervös. Die letzten Jahre nie gestartet und mit dem Rennrad kaum Wettkampferfahrung aber ehrgeizig wie nie nun endlich den bedeutenden Pokal  nach Hause zu holen. Mit Powergel und Redbull gedopt zog er also seine Runden und schaute leicht neidisch auf den gelassenen Stiewe, der das ganze von vornherein als Spaß deklariert hatte und völlig entspannt auf seinen Start wartete. Abgerechnet wird bekanntlich zum Schluss! Das dachte sich auch Vater Stiewe, der  in sich ruhend ebenfalls in der Startreihe stand, nicht weil es für ihn auch nur ein Spass war, sondern weil er aufgrund seines Trainingspensums wusste, es würde nicht viele geben, die ihn in seiner Altersklasse ärgern konnten.

Start Punkt 18 Uhr: Stiewe Junior als erster DSC-ler, dann unser  Nervenbündel Böber und später die älteren Semester Stiewe und Creutz. Es braucht sicher nicht erwähnt zu werden, dass jeder seine Trainingszeit deutlich unterbot. Doch gewinnen kann immer nur einer und so hat es unser Böbi tatsächlich geschafft den Pott bei den Männern bis 30 Jahre zu erringen. Podestplatz ganz oben, wenngleich es ihn immer noch etwas wurmt, dass die Tagesbestzeit und damit wohl auch Streckenbestzeit vom Kamerad Sascha Ahrens aus Dresden gefahren wurde. Daniel fuhr in seiner Altersklasse Ü 30 die 3. Zeit und war damit mäßig zufrieden, war wohl doch nicht nur Spaß. Vater Rolf erklomm den Berg souverän als Drittschnellster Ü 60 Fahrer und war sichtlich stolz als er im DSC Trikot das Podest hinaufkletterte.

Damit lässt sich als Fazit festhalten: egal was sich jeder zum Ziel gesetzt hat, etwas mehr als nur gut ausgesehen haben sie alle und sie haben verdammt gut ausgesehen.



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