02./03.August 2008       16.Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen

Der Siegestaumel hielt nicht lange an, denn das nächste Highlight folgte auf dem Fuß. Der Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen ist für die meisten ein oder sogar der Höhepunkt jeder Saison und zum 16. Mal ausgetragen darf man hier auch zu Recht von einem Klassiker sprechen. Der Herausforderung stellten sich in diesem Jahr Robert und Jens. Sehr geärgert hat sich Sven, da er pünktlich zum Marathon ein nicht zu ignorierendes Leiden an seinem Rücken bekommen hat. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte seinem Start nichts im Wege gestanden, er befindet sich im Moment in sehr guter Form und hätte gute Chancen auf eine sehr gute Platzierung gehabt. Leider mussten wir ihm aber absagen, da wir ihm nicht garantieren konnten immer in der Nähe zu sein, wenn er auf oder von seinem Rad gehoben werden wollte.

Da bereits am Samstag angereist gestaltete sich der Rennsonntag morgens nur wenig hecktisch. Von der Pension war es nur ein Katzensprung zum Startgelände und so gelang es den beiden sich ganz vorn in der Racegruppe zu positionieren. Das hatte sich in den letzten Jahren bewährt, denn von weiter hinten hat man keine guten Chancen auf ein gutes Ergebnis.

Der Start verlief gewohnt aufregend, die Plätze hinter dem Führungsfahrzeug werden aufs extremste umkämpft. Das geringe Tempo auf der neutralisierten Abfahrt aus Seiffen hinaus strapazierte Bremsen und Nerven der Fahrer und es war eine Erlösung als der Start endlich freigegeben wurde. Die Ernüchterung erfolgte jedoch zugleich. Das Anfangstempo an der Auffahrt zum Schwartenberg war höllisch und den beiden fiel es deutlich schwer mitzuhalten, dies war sicher auch dem frühen Aufstellen am Start geschuldet. Es entstand rasch eine Lücke zur Führungsgruppe, die nur schwer zuzufahren sein würde. Auf der eigentlichen Runde durch die Seiffener Wälder lief es deutlich besser, beide konnten gut mithalten und Plätze gutmachen.

Robert kämpfte sich tapfer durch die kleine Runde und wurde am Ende 15. der Herren.  Eine Runde mehr musste Jens auf der mittleren Distanz absolvieren. Dies gelang ihm mit ganz beachtlicher Konstanz, am Ende reichte es zum 12. Rang der Herren auf seiner Runde.
Beeindruckt waren beide wieder einmal von der guten Organisation, dem reibungslosen Ablauf und der viel zu selten zu findenden Publikumsresonanz. Große Klasse, wir kommen wieder!

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