Mountainbiker wieder aktiv im Wettkampfgeschehen!

 

Traditionell erfolgte der Startschuss für die Mountainbiker-Saison Europas in Italien, am Gardasee. Vom 29.04. bis 01.05.2011 traf sich dort alles, was Rang und Namen hat in dieser Szene um sich zu zeigen, zu fachsimpeln und natürlich um zu testen, ob die Kraft ausreichend ist, einen Wettkampf zu bestreiten. Sicher war das eine oder andere Kilo Winterspeck noch vorhanden und trotzdem - 2200 Teilnehmer fanden den Weg nach Italien. Ausgebucht, verkündete der Veranstalter, der mit dieser Teilnehmerzahl die Kapazitätsgrenzen erreicht hatte.

Durchwachsenes Wetter hielten keine davon ab, die diversen Veranstaltungen zu besuchen und sich an Ständen darüber zu informieren, was es Neues an Technik gibt.

Der Döbelner SC 02/90 hatte 3 Fahrer am Start. Sven Wallrabe, Jens Böber und Daniel Mählich. Die Saisonvorbereitung verlief verhalten. Das Training individuell, immer unter Berücksichtigung der beruflichen bzw. schulischen Aufgaben. Trotzdem gingen die drei Freaks optimistisch ins Rennen.

Wallrabe, der "Senior" entschied sich, ebenso wie der Jungstar Mählich für die Distanz von 55,2 Km. Es galt dabei 1700 Höhenmeter zu bewältigen. Nach italienischem Sprachgebrauch war dies die "Ronda Piccola". Wallrabe, bei den Masters und Mählich bei den Männern schlugen sich sehr achtbar. Beide kamen gut über die Distanz. Defekte und Stürze blieben aus. Fehlende Kondition wurden mit Kampgeist ausgeglichen. 

Wallrabe überquerte auf Platz 54 die Ziellinie und konnte 204 Fahrer des Gesamtfeldes hinter sich lassen. Auch Mählich, der auf Platz 132 einkam, hatte noch 296 Fahrer seiner Altersklasse hinter sich.

Böber hatte sich die Extreme Runde von 106,9 Km vorgenommen. Nach anfänglich gutem Rennverlauf wurde er durch einen Reifendefekt weit zurückgeworfen und er entschied im Rennverlauf, entsprechend der Regeln für die kürzere Distanz von 88,32 Km mit 2792 Höhenmetern. Dies sollte auch die richtige Entscheidung sein, ließen doch die Kräfte im Rennverlauf nach. 

Böber kam auf Platz 97 in seiner Altersklasse ein und konnte auch 197 Fahrer noch hinter sich verzeichnen.

Insgesamt ein guter Einstand in die Wettkampfsaison, Drei Renner jeweils im ersten Drittel des Fahrerfeldes, für Hobbyfahrer eine große Leistung.



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