Mountainbiker: Kräftezehrender Wettkampfeinstieg für DSC-Fahrer bei Rocky-Mountain-Serie

 

Die beiden Döbelner Mountainbike-Fahrer Jens Böber und Sven Wallrabe starteten am ersten Mai-Wochenende in Riva del Garda (Italien) in die neue Marathon-Saison. Beim ersten von vier Wettkämpfen der MTB-Rocky-Mountain-Serie, gingen die DSC-Fahrer unter ca.2000 Fahrern aus sieben Nationen in die Spur. Bereits zum dritten Mal dabei ist Jens Böber, Sven Wallrabe zum zweiten Mal. 95 Fahrer haben sich in diesem Jahr für die Serie angemeldet.

Sven Wallrabe, Masterfahrer der kleinen Döbelner  Mannschaft, hatte sich für die „Ronda Piccola Master“ entschieden. Die von ihm gewählte Distanz betrug 53,2 Kilometer. Dabei waren insgesamt 1659 Höhenmeter zu bewältigen. Bei hervorragenden Witterungsbedingungen begann das Rennen verheißungsvoll. Wallrabe fand schnell in seinen Rhythmus und konnte gut mithalten – bis zu einem Sturz in einer steilen Abfahrt. Danach war das Schaltauge am Mountainbike verbogen. Indessen wurde die Kette nicht richtig geführt und verklemmte. Verzweifelt versuchte Wallrabe, den Schaden zu beheben. Die Kette ließ sich nicht lösen. Zirka 30 Minuten versuchte er alles Mögliche, bis schließlich das Sportgerät wieder einsatzbereit war. Verärgert über diesen unaufholbaren Zeitverlust fuhr Wallrabe das Rennen bis zum Ende durch, um sich die Punkte zu sichern. Für ihn hieß es nach 3:49:13,1 Stunden Platz 159 von 237 gewerteten Fahrern. Jetzt muss er das Mountainbike schnell wieder richtig flott bekommen, um die nächsten Rennen erfolgreich bestreiten zu können.

Jens Böber, vor der Anreise nach Italien noch unschlüssig, welche Distanz er bewältigen wollte, stand schließlich bei der „Ronda Extrema Herren“ am Start. Die längste und härteste Strecke hatte er gewählt, um sich für die Gesamtserie einen gute Grundlage zu schaffen.  105,3 Kilometer war der Kanten und 3561 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Sein Ziel – eine Gesamtfahrzeit von unter sechs Stunden! In einem kräftezehrenden Wettkampf fuhr Böber ein kontinuierliches Rennen. Von technischen Defekten und Stürzen blieb er verschont und im Ziel konnte er jubeln, seine Fahrzeit lag mit 5:58:09,0 Stunden knapp unter seiner persönlichen Zeit. Platz 94 in diesem Rennen von 178 gewerteten Fahrern – eine Top-Leistung. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 17,64 Kilometer pro Stunde.



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